 Klicken auf's Bild = vergrößern | Die Legende vom theologischen Sündenfall erzählt uns (...), wie der Mensch dazu verdammt worden sei, sein Brot im Schweiß seines Angesichts zu essen; die Historie vom ökonomischen Sündenfall aber enthüllt uns, wieso es Leute gibt, die das keineswegs nötig haben.
Einerlei. So kam es, daß die ersten Reichtum akkumulierten und die letztren schließlich nichts zu verkaufen hatten als ihre eigne Haut. Und von diesem Sündenfall datiert die Armut der großen Masse, die immer noch, aller Arbeit zum Trotz, nichts zu verkaufen hat als sich selbst, und der Reichtum der wenigen, der fortwährend wächst, obgleich sie längst aufgehört haben zu arbeiten.
K. Marx, Das Kapital
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Kommentare zu diesem Eintrag
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(04.06.2010)
@carpos
Haste Recht!*gg* Das kann man tun. Es braucht nur genügend Menschen, die sich darauf einigen, diese Scheine zu akzeptieren.
Ich hab die spycobugs..... ;)
(02.06.2010)
Malt Euch "Euer" Geld einfach selbst: http://tinyurl.com/euer-geld
(Einfach auf Grafik klicken ;-)))
(02.06.2010)
Bitte nicht GELD mit WERT verwechseln!
Da das erfolgreich getätigt wird (die Verwechslung) verstehen die meisten Menschen auch nicht, dass die Verhältnisse verdreht wurden
Gold hat nicht etwa einen Wert von XY Euro, sonder eigentlich müsste es heißen: der Euro hat einen Wert von XY Unzen Gold! Verstehst du was ich meine?
Da aber das Geld den Platz der realen Werte eingenommen hat, behandeln wir das Geld stellvertretend als Wert, obwohl ihm keiner zugrunde liegt!
Wenn wir wieder zurückkehren auf wertgedeckte und vielleicht Edelmetall-basierten Währungen, dann werde ich diese Aussagen sicherlich nicht mehr tätigen. Dann nämlich hätte alles wieder seine Richtigkeit!
Salopp gesagt: wenn die Wirtschaft zusammenbricht bin ich mal gespannt wie viel WERT wir noch auf die Scheine in unserer Tasche legen.... :) oder erkennen wir dann erst, dass das Geld keinen Wert hatte?
Was die zukünftigen Werte aus der Erde angeht: okay, ich verkaufe auch meine zukünftige Arbeitszeit, die ich in 6 Jahren verrichte und die Endprodukte, die ich dann produziere verkaufe ich heute schon! Besser noch: ich verkaufe meine Arbeitsleistung der Zukunft, die ich bei einem zukünftigen Arbeitgeber unter Bestbedingungen erbringe heute schon zum Höchstpreis!
Absurd, gell?
Nun, aber Tagesgeschäft! Es wird Gold gehandelt aus Minen, die noch nicht erschlossen sind, deren Förderung weit in der Zukunft liegt und um dessen Förderbarkeit man sich heute nicht schert!
DAS ALLES ist Geld, das keinen existierenden Gegenwert besitzt!
Und das trifft auf 90% aller Gelder in weltweitem Umlauf zu!
Kannste gerne nachprüfen! ;)
riesenzwerg (02.06.2010)
Nicht Minis, Minus mein ich :-)
riesenzwerg (02.06.2010)
Es hat keinen Wert @davoice ! keinen Wert !?!?! witzig was :-)
Ich weiß aber was Du meinst........
Die Wertschöpfung wird zwar durch den Zins und den Zinseszins ''geschluckt'', sie verschwindet aber nicht und auch nicht der Wert der Dinge oder der Arbeit......
1. Wenn ich was leiste, also Arbeit verrichte, dann ist das was wert ! Das ist z.B. eine Beispiel für einen Wert, der in der Zukunft entsteht, und zwar erst mit dem Beginn der Leistung.....
2. Alle Rohstoffe, wie z.B,. Kohle oder das Erdöl hatten schon vorher einen Wert, lange bevor es Menschen gab und lange bevor wir von dem Wert einer Sache sprachen.....
Du darfst nicht alles als wertlos oder als nicht wertgedeckt setzen, bloss weil es Finanzblasen gibt, die die Gesamtbilanz schlecht aussehen lassen, eben weil buchmäßig alles auf Null oder gar ins Minis gesetzt wird.........
(02.06.2010)
Sorry @RZ wenn ich jetzt lache!
Genau das ist es: jede Investition (Finanzierung) ist Buchgeld à Geld das nur in Büchern existiert! Es hat keinen Wert als Grundlage, noch nicht einmal eine Leistung!!
Dieses Buchgeld machen Banken zu REALEM Wert, indem sie die Sicherheiten kassieren (Immobilien etc.), wenn der Schuldner nicht mehr zahlen kann. Diese realen Werte benutzt die Bank für die eigenen Bücher und können diesen 40 mal und mehr weiterverleihen mittels Buchgeld, das nicht existiert! D.h. sie machen immer wieder aus Geldern, die nicht existent sind neue nichtexistente Gelder und wandeln die in reale Werte (die sie dem Volk „entzogen“) um.
Die Wertschöpfung wird heute allein durch den Zins und den Zinseszins geschluckt und eine Wertschöpfung ist ohne neue Schulden nicht möglich, wie wir an der Krise und dem aktuellen Beispiel Griechenland unschwer erkennen können.
Die wertgedeckten Reich-/Besitztümer der Staaten und Menschen stehen eben genauso auf hölzernen Füßen, denn die Gelder mit denen sie „erkauft“ wurden, waren entweder Buchgeld (das ist fast alles Geld dieser Welt!) oder aber Gewinne aus Spekulationen, die sich genau diese Dinge zu Nutze machen.
Ohne die Anleihen, die Leerverkäufe, die Spekulationen etc. wäre das Große Spiel nicht weiterführbar gewesen, man war gezwungen neue Gelder zu generieren, damit die Blase gestützt wird und man den Schein wahren kann.
Du darfst die Wertschöpfung nicht verwechseln mit den ihnen gegenüberliegenden Ausverkäufen, denen wir unterliegen. Diese lassen die Wertschöpfung (in Zusammenhang mit der Verschuldung die exponentiell steigt!) gegen Null tendieren. D. h. nicht, dass Arbeit und Gegenstände nichts wert sind. Hier machst du den Fehler Geld mit Wert zu verwechseln, dabei hast du mit dem Schein in der Hand doch nur einen Stellvertreter für einen gewissen Wert. Der Wert an sich wird nicht durch die Zahl auf dem Schein bestimmt, sondern durch eine gemeinsame Übereinkunft über Akzeptanz des Zahlungsmittels und der Gegenleistung!
Besteht diese Akzeptanz nicht, ist dein Schein so wertlos wie Toilettenpapier!
D.h. aber auch: Nicht der Schein bestimmt den Wert, sondern der Wert sollte eigentlich den Schein bestimmen. Das hat man aber erfolgreich vertauscht, so dass die Täuschung hervorragend funktioniert und jeder Wert gleichsetzt mit dem Schein in seiner Tasche!
Wenn dein Schein das wert wäre, was drauf steht, dann frage ich mich, wie es sein kann, dass wir die 90fache Geldmenge auf der Erde besitzen, wie sie zum täglichen Handel notwendig wäre und somit die 90fache Menge dessen, was wirklich an Wert auf dem Globus vorhanden ist.
Weiteres Beispiel: wenn der Wert da wäre, frage ich mich, weshalb man mit zukünftigen werten handelt, die noch nicht einmal geschöpft sind, wie etwa bei Edelmetallen, Edelsteinen etc. Spätestens hier muss man erkennen, dass man etwas zahlt, was noch tief in der Erde liegt, noch niemandem gehört und erst in nahender Zukunft geschöpft werden kann. Wie kann man also Wert aus etwas schöpfen, was erst in der Zukunft existent ist?
Richtig! Gar nicht!
Aber es geschieht!
Verstehste jetzt, wieso ich darauf komme?
Bin da auch nicht alleine mit, is keine Spinnerei von mir. ;) Und keine VT! :)
riesenzwerg (02.06.2010)
Naja @davoice, weil das eben völliger Nonsens ist !
Die Menschheit hat bisher schon eine immense Wertschöpfung getätigt, besitzt daher schon sehr viel was wertgedeckt ist !
Du musst schon unterscheiden, zwischen den wertgedeckten Reich- und Besitztümern der Menschen und Staaten und dem was in Zeiten des Turbokapitalismus an ungedecktem Kapital künstlich aufgebläht wurde (Spekulationen, Zinsgeschäfte, Anleihen, Leerverkäufe etc.).
Alles als nicht wertgedeckt zu bezeichnen, bedeutete ja, dass nicht nur jede Arbeit sondern auch jeder Gegenstand wertlos ist und war.
(02.06.2010)
Ja genau @RZ! DAS will ich behaupten!
Nochmal: kein Cent der unterwegs ist, kein Dollar, kein Yen nichts davon ist wertgedeckt!!!!!!! Mann, wovon rede ich denn seit Jahren???
Alles Geld dieser Welt ist S C H U L D !!!!! Nicht mehr nicht weniger!! DAS ist unser Problem!
Wassen los mit dir??
riesenzwerg (01.06.2010)
@davoice schreibt: ''Die kommen aus den Schulden, die sie dafür machten, weil sie vorher schon nichts zu verkaufen hatten! :)''
Bedeutet das also, jeder der was besitzt und folglich was zu verkaufen hat, hat Schulden ?
Keiner also dabei , der sich von seinem eigenen, erarbeiteten Geld was kaufte und nun wieder verkaufte ?
Willst Du das allen Ernstes behaupten oder verstehe ich Dich gerade irgendwie nicht ?
(01.06.2010)
Kleines Beispiel noch:
Der Staat legt Staatsanleihen auf (und kassiert dafür Geld), macht also Schulden. Wir kaufen Staatsanleihen (machen Schulden), damit der Staat weiter Staatsanleihen auflegen kann (Schulden machen kann). Investiert eine Bank in ein Unternehmen, besteht diese Investition aus reinem Buchgeld und ist faktisch nicht vorhanden. Der Kreditnehmer schuldet also der Bank Geld, das diese gar nicht besaß. Der Unternehmer spekuliert an der Börse und verdient mit Geld, dass ihm nicht gehörte UND der Bank nicht gehörte UND nicht wertgedeckt ist und irgendwer muss diesen Wert erbringen.
Und da kommst du @willi dann ins Spiel. DU bist der einzige Leistungserbringer, denn mit deiner Leistung wird Geld (in Form wahren Wertes) erwirtschaftet, mit dem die Schulden bezahlt werden, die andere gemacht haben, weil sie Gelder bekamen, die es gar nicht gab.
Je mehr Geld also mittels fiat money geschaffen wird, umso mehr müssen die Leistungserbringer (sprich: Steuerzahler) erarbeiten. Denn der Zinseszinseffekt sorgt für zunehmenden Druck, was sich an der Schuldenuhr sehr deutlich ablesen lässt. Wir sind derzeit noch nicht einmal in der Lage die Zinsen für unsere Schulden zu bedienen, geschweige denn die Schuld selbst.
Unser System besteht aus Schuld(en)!!!! Nicht mehr und nicht weniger!
(01.06.2010)
Achso: d.h. auch deine Steuergelder sind Schulden! ;)
(01.06.2010)
@willi
Ei weil ALLE GELDER Schulden sind! Du zahlst jedes Brötchen mit Schulden! Geld IST Schuld!!! Daher! ;)
Nicht ein Dollar, Yen, Euro oder Pfund ist wertgestützt!!!!!!
willi007 (01.06.2010)
Wieso Schulden ? @davoice
Meine Steuergelder!!
(01.06.2010)
Psssssst @RZ….ich verrate es dir. Die kommen aus den Schulden, die sie dafür machten, weil sie vorher schon nichts zu verkaufen hatten! :)
riesenzwerg (01.06.2010)
Also, wenn die große Masse, angeblich nichts zu verkaufen hat als sich selbst, dann frag ich mich, woher die zig Millionen Artikel die täglich allein auf ebay von Privat verkauft werden, herkommen..... :-)